Millionen von Hochboxen wurden in den letzten zwanzig Jahren mit Weichbetten ausgestattet. Je nach Qualität und Fabrikat kann die Lebensdauer von Gummideckbahnen und Schaumstoffunterlagen sehr unterschiedlich ausfallen. Solide Komponenten können mit geringem Aufwand renoviert werden und leisten auch nach Jahrzehnten noch gute Dienste. Gebrauchte Deckbahnen können auch bei Umrüstung zu hochgelegten Tiefbuchten Verwendung finden. Gerne sagen wir Ihnen, was Ihre Deckbahn noch leisten kann: Rufen Sie uns einfach an unter 0160 90107814.

Auch das erste Weichbett entstand in der landwirtschaftlichen Praxis. Anfang der 90er Jahre hörten wir von einem Landwirt in der Schweiz, dessen Kühe auf Gummimatten mit Schaumstoffunterlage gebettet waren. Die Idee wurde zunächst als Kuriosum belächelt.

Einige Jahre später kamen in Europa die ersten Kuhmatratzen auf den Markt: Vernähte, mit Gummigranulat gefüllte Gewebeschläuche , die mit mehr oder weniger robusten Deckbahnen abgedeckt wurden. Testberichte aus Lehr- und Versuchsanstalten bestätigten, dass solche Matratzen von den Kühen im Boxenlaufstall besser angenommen wurden als die noch aus der Anbindehaltung üblichen Gummimatten. Nach den ersten Veröffentlichungen begann der Matratzenhype, traditionelle Gummimatten waren nicht mehr gefragt. Die Gummiindustrie musste sich etwas einfallen lassen.

In der Schweiz gab es immer noch einen Stall mit Gummimatten auf Schaumstoffunterlage. Der Schaumstoff sah auch nach mehrjährigem Gebrauch noch ganz vernünftig aus. Acht Tage später wurde der Betrieb noch einmal besucht, diesmal zusammen mit einigen Händlern. Anschließend wurde im Wirtshaus beim gemeinsamen Mittagessen ein Produkt entworfen, das zwei Wochen später auf der Tarmstedter Ausstellung präsentiert wurde. Das Weichbett wurde ein großer Erfolg, die Zeit war reif für Kuhkomfort.

Die erste Weichbett-Generation bestand aus einer 8 mm dicken Gummideckbahn ohne Gewebeeinlage und einer schwachen Schaumstoffunterlage aus Polyurethan-Verbundschaum. Die Haltbarkeit dieser Kombination war unbefriedigend: die Gummideckbahnen warfen Wellen und die Schaumstoffunterlage war nach wenigen Jahren platt. Die Erfahrungen mit der ersten, aus Nordamerika importierten Matratzengeneration waren allerdings auch nicht besser: die Matratzen wurden hart, die Deckbahnen hatten keine lange Lebensdauer.

Die Industrie hatte die Zeit genutzt, um dickere, weichere Gummimatten zu entwickeln und als Alternative zu Weichbetten und Matratzen auf den Markt zu bringen. Aber auch das Weichbett wurde weiter perfektioniert: mit stabileren Deckbahnen und besseren Schaumstoffqualitäten wurde eine zehnjährige Garantie möglich. Anfängliche Bedenken gegen die Verwendung von Schaumstoff im Stall sind heute kein Thema mehr.

Die Lebensdauer der Schaumstoffunterlagen wurde durch höheres Raumgewicht, Stauchhärte und Latexanteile ständig verbessert. Die Formstabilität der Gummideckbahn ist von Materialdicke und Gewebeeinlage abhängig: Je dünner die Deckbahn, desto wichtiger sind Qualität und Reißfestigkeit der Gewebeeinlage.

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