Welche Liegefläche ist die beste?

… und andere häufig gestellte Fragen:

Was ist die beste Liegefläche für Kühe? 25jährige Erfahrung mit künstlichen Werkstoffen in Hochboxen bestätigt:

Fünf bis zehn Zentimeter trockene Einstreu sind optimal – für Kuhkomfort, Tierwohl und Wirtschaftlichkeit

Natürliche Einstreu ist unverzichtbar. Ganz egal, ob auf einer Strohmistmatratze, auf Gummimatten oder auf Beton.
Eine fünf bis zehn Zentimeter dicke Einstreuschicht muss auch nicht mehr Arbeit machen als eine gut gepflegte Hochbox.
Auch die Hochbox braucht ein Minimum an Boxenpflege.

Auch gut: Hochbox mit geringer Einstreu auf einer gelenkschonenden, reibungsarmen Oberfläche

Wer ähnliche Ergebnisse mit minimaler Einstreu erreichen möchte, kann Hochboxen mit Komfortmatten, Wasserbetten oder auch besonders reibungsarmen Gummimatten auslegen:

siehe www.liegeboxen.de/wasserbetten/          www.liegeboxen.de/eva-komfortmatten/

Dicke Gelenke in der Hochbox?

Schwellungen und Entzündungen der Sprunggelenke (Tarsi) entstehen durch Reibung und Feuchtigkeit auf sehr dichtem Untergrund. In solchen Fällen empfiehlt sich die Umrüstung zur hochgelegten Tiefbucht mit dickerer Einstreu oder ein anderer Belag mit besonders gelenkschonender Oberfläche:

siehe www.liegeboxen.de/gelenkgesundheit/        www.liegeboxen.de/tiefbucht-hochgelegt/

Einstreu rutscht weg, Kühe liegen auf Beton?

In einer hinten abgeschlossenen Liegebucht sammelt sich Einstreu oft in der hinteren Hälfte der Liegefläche. Fehlende Einstreu im vorderen Bereich der Liegefläche kann durch eine künstliche Polsterung ersetzt werden (Teilmatratze, Kombibox). Wichtig ist trockenes Einstreumaterial mit hohen Feinanteilen (Häckselstroh, Sägmehl).

Welche Liegefläche ist die beste?

siehe www.liegeboxen.de/teilmatratzen-statt-hochboxen/                 www.liegeboxen.de/kombibox/

Hinten zu viel Nässe in der Liegebucht?

Hier sollten Liegeboxenmaße, Nackenrohr und Trennbügel überprüft werden. Moderne Liegeboxen bieten den Kühen mehr Bewegungsfreiheit. Das kann dazu führen, dass Kühe zu tief oder schräg in den Buchten liegen und zu viel Kot und Harn in die Liegeboxen fällt. Das Liegeboxensystem sollte die Kühe so steuern, dass die Liegebuchten möglichst sauber bleiben. Kühe liegen gerne hangaufwärts: Auch viel Einstreumaterial oder dickere Polsterung in der vorderen Hälfte der Liegebucht lässt die liegenden Kühe etwas weiter nach hinten rutschen. Sprechen Sie mit Ihrem Stalleinrichter.

Kühe sehr schmutzig?

Wie kommt Schmutz in die Liegeflächen? Wird er mit den Klauen eingeschleppt? Dann muss die Entmistung der Laufgänge überprüft werden. Oder hängen die Schwänze der liegenden Kühe in der Gülle auf dem Laufgang? Mit entsprechend viel Einstreu wird auch der Bereich hinter der Liegebox durch ausgetragene Einstreu trocken gehalten. Mit einem höheren Boxenabschluss hinten – z. B. durch Anbringung einer Gummilippe – bleiben die Schwänze leichter in der Liegebucht.

Saubere Kühe und Liegeboxen mit üppiger Einstreu.

Zu hohe Einstreuverluste? Kühe graben Löcher?

Sehr dicke lose Schüttungen – z. B. Sand, Güllesubstrat oder auch Sägemehl – bilden keinen stabilen Unterbau in Form einer Matratze, so dass hier viel Material von vorne nach hinten und aus der Liegebox heraus geschoben werden kann. Boxenpflege und Materialrückführung können weitgehend mechanisiert werden (z. B. Boxenplaner) Alternativ kann der Unterbau auch mit Sandbettwaben stabilisiert werden, so dass nur noch die obere Einstreuschicht gepflegt und gegebenenfalls ersetzt werden muss. Vertiefungen in der vorderen Hälfte der Liegebucht können auch mit dickeren Teilmatratzen vermieden werden.

siehe www.liegeboxen.de/sandbettwaben/           www.liegeboxen.de/tiefbuchten-als-kombibox/

www.liegeboxen.de/pflege-von-tiefbuchten/