Aktion Weidemilch

Wer aus Überzeugung ein tolles Produkt macht, ist mit Recht stolz darauf. Unter www.heumilch.at oder www.heumilch.com findet man Leidenschaft, Begeisterung und Überzeugung, die ansteckend wirken. Das ist kein aufgesetztes Marketing, das ist echt. Es geht nicht um den Verkaufserfolg, sondern um Lebensart und Lebenseinstellung, die man sich nicht nehmen lässt. Hier haben Bauern und Verarbeiter zusammen eigene Qualitätsstandards geschaffen, von denen sie überzeugt sind. Das imponiert auch dem Verbraucher.

Die Milchbauern müssen raus aus der Defensive. Staat, Verbände und Handel können das nicht leisten, Angebotsverknappung durch Qualitätsstandards ist Aufgabe der Milcherzeuger. Gute Milch ist kostbar, weil sie aus Zutaten entsteht, die nur auf den eigenen Weiden und Wiesen wachsen. Daraus lassen sich einzigartige Veredelungsprodukte machen. Auf so etwas kann man stolz sein. Etwas anderes sollte man Molkereien und Handel gar nicht mehr anbieten. Wenn sie Billigmilch wollen, sollen sie sie doch aus Mexiko oder sonstwoher einfliegen. Kein noch so teures Marketing wird das dem Verbraucher erklären können.

Selbstbewusstsein und Erfolg gründen nicht auf teurer Technik und PS-starken Schleppern, sondern auf handwerklichem Stolz und einzigartiger Qualität der eigenen Leistung. Naturprodukte wie Milch und Käse werden durch die besonderen Gegebenheiten ihrer regionalen Herkunft einzigartig und unverwechselbar, nicht anders als bei Wein und Bier. Das ist banal und längst bekannt, geriet aber in den bequemen Zeiten von Milchquote und Abnahmegarantien offenbar in Vergessenheit.

In der Natur ist alles einzigartig, Natur und Märkte wollen Unterschiede und Wettbewerb. Die Herkunft macht den Unterschied.

Natürliches Futter von eigenen Flächen und Dung aus dem eigenen Stall sind erste Schritte zu einzigartiger Qualität. Milcherzeuger können Marktmacht selbst erringen – durch möglichst enge Qualitätsstandards und Verzicht auf fremde Zutaten. Im zweiten Schritt sollten Heumilch oder Weidemilch auch möglichst dezentral zu regionalen Veredelungsprodukten verarbeitet werden. Schon vor 25 Jahren legte ein Liter Milch zwischen Erzeugung und Verbraucher durchschnittlich 180 km zurück. Wie viele Kilometer mögen es heute sein? Die Entfernung zwischen Bauer und Verbraucher muss wieder kürzer werden, im wahrsten Sinne des Wortes.

Hier in Niedersachsen wurde kürzlich ein neues Weidemilchprojekt gestartet. Ein Schritt in die richtige Richtung, der hoffen lässt. Auch hier werden die Verbraucher nur durch Leidenschaft und Stolz auf einzigartige Qualität zu gewinnen sein. Staatliche Förderung und ministerielle Hilfe können unternehmerische Initiative nicht ersetzen.

Angeblich muss ein Drittel des Biomilch-Bedarfes durch Importe gedeckt werden. Überschüsse kann es nicht geben, wenn Milch nur aus eigenem Futter von knappen eigenen Flächen entsteht. Weiter so! Gute Milch kostbar machen zum Beispiel:

www.proweideland.de; www.heumilch.at; www.bioland.de; www.heumilch.com; www.naturland.de