beschreibt das Verhältnis zwischen den erzeugten Gütern und den dafür eingesetzten Produktionsfaktoren. Nach dem Ertragsgesetz wächst die Produktivität nicht proportional zum Faktoreinsatz, sondern zunächst überproportional und später unterproportional. Der wächst bei stetiger Erhöhung des Faktoreinsatzes immer weniger und wird schließlich sogar rückläufig.

Die Volkswirtschaften der westlichen Industrieländer weisen nur noch ein sehr geringes Produktivitätswachstum aus. Das lässt vermuten, dass die Faktorproduktivität der maßgeblichen Produktionsfaktoren in vielen Sektoren weitgehend ausgereizt ist.