Hier geht es nicht um eine philosophische Begriffsbestimmung, sondern um elementare Freiheit als Befreiung aus Abhängigkeiten. Deshalb wird auch die notwendige Protektionismus-Debatte unter dieser Überschrift geführt werden.

Landwirtschaft war immer abhängig von Klima, Wetter und Natur.

Seit Jahrtausenden ist der Mensch bestrebt, die von der Natur gesetzten Grenzen zu überwinden. Aus dem alten Wunsch nach Verbesserung der Lebensbedingungen sind in den letzten hundertfünfzig Jahren neue Fortschritts- und Wachstumsideologien entstanden.

Viele alte Grenzen wurden erfolgreich überwunden, aber aus der neuen Freiheit sind wieder neue Abhängigkeiten entstanden. Und nicht mehr die Knappheit, sondern der Überfluss setzt dem Wachstum auf einmal neue, unerwartete Grenzen.

Landwirtschaft ist heute abhängig von Technik, Energie, Industrie und Weltmärkten, vor allem aber von der Politik.

Landwirtschaftliche Betriebe sind gefangen in einem Netz aus Agrarpolitik, Förderpolitik, Energiepolitik, Geldpolitik und Umweltpolitik mit ganz unterschiedlichen, oft widersprüchlichen Zielsetzungen. Je drückender die Abhängigkeit von Politik und Globalisierung empfunden wird, desto stärker wird der Wunsch nach einer Alternative, nach Freiheit und Selbstbestimmung.

Es gab und gibt immer Alternativen. Aber sie sind stets mit Mühen und Risiko verbunden. Deshalb wird meistens erst ganz am Ende einer Sackgasse nach Auswegen gesucht. Am Anfang jeden Auswegs steht die Einsicht, dass die Einbahnstraße keineswegs alternativlos ist. Freiheit ist möglich!

Dürre und Bauern früher und heute

Landesweite Ernteausfälle oder Mißernten durch extreme Wettereignisse, Dürre oder Nässe führten früher unweigerlich zu Teuerung, Hunger, Not und Auswanderung. Mehr als 80 % der Bevölkerung arbeiteten in Feld, Stall und Garten um zu überleben. Wenn [...]

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April, April

April, April, der macht was er will... The Donald verzichtet auf Strafzölle gegen die EU und nimmt erst einmal China aufs Korn. Riskant für die USA: China könnte sich von US-Anleihen trennen und den Petrodollar [...]

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Ostern, Frühling, Auferstehung!

Kann es für Landmenschen ein größeres Fest geben als Ostern? Mit dem Frühling kehrt Persephone zurück an das Licht und auf die Erde. Ein halbes Jahr musste das arme Mädchen in der dunklen Unterwelt verbringen. [...]

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Wachsen oder Weichen, Aufwand und Ertrag

Wachsen oder weichen - oder: was wächst da noch? Wachstum ist immer gut, wenn der Ertrag stärker wächst als der Aufwand. Aber bei jedem Wachstumsprozess beginnt der Aufwand irgendwann stärker zu steigen als der Ertrag. [...]

Groko zur Landwirtschaft: Wende, Umbau, Abschalten oder Ausstieg?

Die Ankündigungen und Pläne der Groko zur Agrarpolitik folgen dem altbekannten Politikmuster der Ära Merkel: Regierungspolitik folgt Stimmungen und Moden; Grundsätze, Ordnungspolitik oder gar Wirtschaftlichkeit spielen - wenn überhaupt - eine untergeordnete Rolle. Die langfristigen [...]

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Irrwege, Aberglaube, Heilige Kühe und Lebenslügen im 21. Jahrhundert (2): Konsum, Schulden, Wachstum und Wohlstand

"Investiert wird aus dem Gewinn, Schulden sind zu vermeiden". So habe ich es noch von meinem Vater gelernt. Der wiederum hatte diesen Grundsatz von seinen preußischen Vorfahren übernommen. Eine altmodische Einstellung, über die sich moderne [...]

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