Die industrialisierte Landwirtschaft ist angewiesen auf stete Versorgung mit Erdöl, Strom und chemischen Vorprodukten; sie ist abhängig von Welthandel, Transporten und Finanzsystem. Eine solche Landwirtschaft wird die Bevölkerung im Falle einer Versorgungskrise nicht mehr ernähren können.

Krisenhafte Zustände wird es in der Welt des 21. Jahrhunderts mit großer Wahrscheinlichkeit wieder geben. Die Versorgung der Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln kann in Notzeiten nur durch eine leistungsfähige, regionale und bäuerliche Landwirtschaft gewährleistet werden.

Die letzten Reste bäuerlicher Landwirtschaft sollten deshalb unbedingt bewahrt und wiederbelebt werden. Regionale Selbstversorgung wird das Gebot der Stunde sein, wenn globale Plünderung nicht mehr möglich ist.

Unsere gemeinsame Zukunft liegt in Europa, nicht im Weltmarkt!

Ohne Bauern keine Zukunft, deshalb bauernbefreiung.eu durch:

1. Verbot von Futtermittelimporten in die EU

Tierische Produkte sollten in der EU nur mit Futter von eigenen Flächen in der EU erzeugt werden.

2. EU-Einfuhrzölle auf Nahrungsmittel und Agrarrohstoffe

3. Transportbegrenzungen für Fleisch und Milch

Fleisch und Milch sollten maximal 100 km transportiert werden, damit wieder regionale Agrarmärkte und dezentrale Verarbeitungsstrukturen entstehen können.

4. Beschränkung des Einsatzes von Chemie in der Landwirtschaft

Stärkung der Landwirtschaft durch Nutzung eigener Ressourcen statt zugekaufter, mit hohem Energieaufwand hergestellter Betriebsmittel.

5. Abschaffung der nationalen Landwirtschafts- und Umweltministerien

Der Aufbau regionaler Versorgungsstrukturen gehört in die Verantwortung regionaler Landwirtschaftsbehörden oder Ministerien der Bundesländer, unter Federführung und Überwachung durch die EU.

6. Abschaffung aller Agrarsubventionen

Ausrichtung auf europäische und regionale Selbstversorgung wird das Angebot verknappen und höhere Erzeugerpreise ermöglichen. Subventionen werden nicht mehr notwendig sein.